Die Tätigkeit im Überblick

Orthoptisten und Orthoptistinnen wirken in der Augenheilkunde in der Vorsorge, Behandlung und Diagnostik von Sehstörungen mit.

Die Ausbildung im Überblick

Orthoptist/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte 3-jährige schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

Fachworterklärung

Berufsfachschule

Berufsfachschulen (BFS) sind berufliche Schulen mit mindestens einjähriger Dauer, für deren Besuch keine Berufsausbildung oder Berufstätigkeit vorausgesetzt wird. Sie haben die Aufgabe, allgemeine und fachliche Lehrinhalte zu vermitteln und die Schüler/innen zu befähigen, entweder (a) berufliche Grundbildung in einem Berufsfeld, (b) den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder einen Teil der Berufsausbildung in einem oder mehreren Ausbildungsberufen oder (c) einen Berufsausbildungsabschluss, der nur an Schulen erworben werden kann, zu erlangen. In Nordrhein-Westfalen sind die Berufsfachschulen (zusammen mit den Schularten Berufliches Gymnasium, Fachschule, Berufsschule und Fachoberschule) unter dem Oberbegriff "Berufskolleg" zusammengefasst.
für Orthoptik.

Typische Branchen

Orthoptisten und Orthoptistinnen finden Beschäftigung
  • in Hochschulkliniken mit Abteilungen für Pleoptik und Orthoptik
  • in Krankenhäusern mit augenärztlicher Abteilung
  • in Augenarztpraxen

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Im Behandlungszimmer eine Untersuchung vorbereiten
  • Im Büro Befunde dokumentieren
  • Bei der Gesichtsfelduntersuchung
  • Sehschärfe und Fehlsichtigkeit bestimmen
  • Den Schielwinkel des Patienten ermitteln
  • Einen Behandlungsplan aufstellen
  • Den Patienten über Therapiemaßnahmen informieren
  • Die Augenfehlstellung messen
  • Anhand eines Tests eine Augenmuskellähmung feststellen
  • Anpassen einer Sehhilfe