Die Tätigkeit im Überblick

Installateur- und Heizungsbauermeister/innen planen, steuern und überwachen die Arbeitsprozesse in Handwerksbetrieben z.B. bei der Installation, Inbetriebnahme und Reparatur von heizungs-, lüftungs- und sanitärtechnischen Anlagen. Neben kaufmännischen Aufgaben betreuen sie Kunden sowie Lieferanten und führen Mitarbeiter/innen und Auszubildende.

Die Weiterbildung im Überblick

Installateur- und Heizungsbauermeister/in ist eine berufliche Weiterbildung

Fachworterklärung

Weiterbildung

Der Begriff "Weiterbildung" wird übergreifend für den gesamten Bereich der beruflichen Weiterbildung (Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen) verwendet. Er schließt auch die im Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung als "Fortbildung" bezeichneten Aufstiegsfortbildungen ein.

. Die Meisterprüfung im zulassungspflichtigen

Fachworterklärung

Zulassungspflichtiges Handwerk

Handwerk, das bei unsachgemäßer Ausübung mit erheblichen Gefahren für die Gesundheit und das Leben der ausübenden Handwerker/innen sowie Dritter verbunden ist. Um ein zulassungspflichtiges Handwerk selbstständig betreiben zu dürfen, ist ein Befähigungsnachweis erforderlich. Dieser wird in der Regel durch die Meisterprüfung oder eine sechsjährige Gesellentätigkeit im entsprechenden Handwerk (vier Jahre davon in leitender Stellung) erbracht.

Zulassungspflichtige Handwerke sind in der Handwerksordnung (Anlage A) aufgeführt.

Außerdem gibt es zulassungsfreie Handwerke und handwerksähnliche Gewerbe.

Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk ist bundesweit einheitlich geregelt.
Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.

Typische Branchen

Installateur- und Heizungsbauermeister/innen finden Beschäftigung
  • in Betrieben der Gas- und Wasserinstallation
  • in Betrieben der Heizungs- und Klimatechnik
  • in Elektro- und Bauinstallationsfirmen

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Beim Kunden vor Ort eine Heizungsanlage reparieren
  • In der Werkstatt den Betriebsmittelbestand überprüfen
  • Organisatorische Aufgaben im Büro erledigen
  • Einen Mitarbeiter fachlich unterstützen
  • Arbeitsabläufe festlegen
  • Bei der Kundenberatung
  • Auswahl der Betriebsmittel
  • Sich über technische und rechtliche Bestimmungen informieren
  • Arbeiten inhaltlich planen
  • Über Investitionen entscheiden