Die Tätigkeit im Überblick

Strahlenschutzfachkräfte überwachen die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zum Schutz der Menschen und der Umwelt vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung. Sie führen Messungen durch, berechnen Abschirmungen und verantworten das Abfallmanagement sowie die Reststoff- und Abfalldeklaration.

Die Weiterbildung im Überblick

Strahlenschutzfachkraft ist eine berufliche Weiterbildung

Fachworterklärung

Weiterbildung

Der Begriff "Weiterbildung" wird übergreifend für den gesamten Bereich der beruflichen Weiterbildung (Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen) verwendet. Er schließt auch die im Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung als "Fortbildung" bezeichneten Aufstiegsfortbildungen ein.
, deren Prüfung gemäß den Rechtsvorschriften der jeweiligen Industrie- und Handelskammer geregelt ist.
Je nach zuständiger Kammer können z.B. Zugangsvoraussetzungen, Dauer der Weiterbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein.
Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.

Typische Branchen

Strahlenschutzfachkräfte finden Beschäftigung
  • in Unternehmen mit kerntechnischen Anlagen (z.B. Atomkraftwerke, kerntechnische Forschungseinrichtungen)
  • bei Herstellerfirmen für nukleartechnischen Anlagenbau
  • in spezialisierten Entsorgungsbetrieben

Systematikinformationen zum Beruf
 

  • Auf der Reaktorbedienbühne an einem Behälter die Dosisleistung messen
  • Im Labor Wischtest-Träger in das Messgerät einlegen
  • An einem Arbeitsplatz im Kernkraftwerk eine Raumluftprobe nehmen
  • Die Radionuklide einer im Detektor befindlichen Probe auswerten
  • Eine messtechnische Einrichtung im Kontrollbereich warten
  • Probenahmen und Messdaten erfassen und statistisch aufbereiten
  • Einen Wischtest zur Prüfung auf mögliche Kontamination nehmen
  • Einen Kernkraftwerks-Mitarbeiter sicherheitstechnisch einweisen
  • Warnschild bei festgestellten erhöhten Strahlungswerten
  • Proportionalzählrohr zur Messung von radioaktiver Kontamination