05.10.2022
Aktueller Bericht: Förderung der abschlussorientierten beruflichen Weiterbildung
Seit dem 1. August 2016 erhalten Arbeitslose und Beschäftigte, die an einer nach § 81 SGB III geförderten beruflichen Weiterbildung teilnehmen, unter bestimmten Voraussetzungen prüfungsbezogene Prämien. Ein aktueller Bericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) beschreibt, wie sich die Eintritte in die Förderung mit abschlussorientierten beruflichen Weiterbildungen entwickelt haben.
05.10.2022
Studie zum Quereinstieg ins Informatiklehramt veröffentlicht
Sichtbar zu wenige Frauen in der IT, fehlende Vorbilder für Mädchen, der Wunsch nach neuen Herausforderungen oder eine dauerhafte berufliche und finanzielle Sicherheit: Die Gründe für eine Neuorientierung sind ganz verschieden, genau wie deren Umsetzungsmöglichkeiten. Die Gesellschaft für Informatik (GI) hat eine umfangreiche Studie zu den (Um-)Wegen in das Informatiklehramt veröffentlicht.
04.10.2022
IAB-Arbeitsmarktbarometer sinkt auf den niedrigsten Stand seit 2020
Im September 2022 lag das IAB-Arbeitsmarktbarometer bei 100,4 Punkten und ist im Vergleich zum August um weitere 0,8 Punkte gesunken. Damit liegt der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) knapp über der neutralen Marke von 100, was weiterhin leicht positive Aussichten signalisiert. Der Stand des European Labour Market Barometer hat sich im September zum fünften Mal in Folge verschlechtert.
04.10.2022
Zahl der "Green Jobs" im Jahr 2020 um 2 % gewachsen
Im Jahr 2020 haben in Deutschland rund 311.000 Beschäftigte in sogenannten "Green Jobs" gearbeitet, also Güter und Leistungen zum Schutz der Umwelt produziert. Damit stieg die Zahl der "grünen Arbeitsplätze" gegenüber dem Jahr 2019 um 6.000 oder 2 % an, so das Statistische Bundesamt (Destatis). Innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes war der Maschinenbau der Wirtschaftszweig mit den meisten "Green Jobs".
03.10.2022
Immer mehr ausländische Auszubildende
Noch nie war es für deutsche Unternehmen so schwierig, Auszubildende zu finden. 42 % aller Firmen können zuletzt nicht alle offenen Stellen besetzen. Ohne ausländische Jugendliche wäre die Lücke noch viel größer. Und diese Gruppe bietet weiter viel Potenzial, wie ein aktueller Bericht des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt.
03.10.2022
KfW Research: Nur 4 von 10 Erwerbstätigen bilden sich weiter
Weiterbildungen sind für den individuellen Arbeitsmarkterfolg essentiell. Eine Umfrage von KfW Research zeigt, dass sich im Jahr 2021 40 % der Erwerbstätigen weitergebildet haben. Im Vergleich zu einer identischen Umfrage im Jahr 2015 ist die Zahl zwar gestiegen, allerdings nimmt nach wie vor nicht einmal die Hälfte der Erwerbstätigen an Weiterbildungsmaßnahmen teil.
30.09.2022
Die bisherigen Erhöhungen des Mindestlohns haben der Beschäftigung bislang kaum geschadet
Der gesetzliche Mindestlohn wurde seit seiner Einführung im Jahr 2015 von anfänglich 8,50 Euro pro Stunde auf inzwischen 10,45 Euro erhöht. In Reaktion auf diese Anpassungen lassen sich keine bedeutenden betrieblichen Maßnahmen nachweisen. Die Erhöhungen hatten jedoch auch keine nennenswerte Lohnwirkung, weil sie kaum mit der allgemeinen Lohnentwicklung Schritt gehalten haben.
29.09.2022
Neues Gutachten thematisiert Digitalisierung in der Hochschullehre
Das neue Gutachten "Digitalisierung im Bildungssystem: Handlungsempfehlungen von der Kita bis zur Hochschule" wurde von der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission (SWK) veröffentlicht. Die Kommission formuliert insgesamt 14 Empfehlungen für die digitale Lehre und leitet daraus Handlungsbedarfe ab.
28.09.2022
Ausländische Berufsabschlüsse: 5 % mehr Anerkennungen im Jahr 2021
Im Jahr 2021 wurden bundesweit 46.900 im Ausland erworbene berufliche Abschlüsse als vollständig oder eingeschränkt gleichwertig zu einer in Deutschland erworbenen Qualifikation anerkannt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 5 % mehr Anerkennungen als im Jahr 2020 (44.800).
28.09.2022
Sonderauswertung: Wie resilient waren Industriebetriebe im Corona-Lockdown in Deutschland?
Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI hat infolge des Corona-Lockdowns vom Frühjahr 2020 mehr als 200 Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes in Deutschland zu ihrer Krisen-Resilienz befragt. Die nun veröffentlichte Studie zeigt, welche Bedeutung Industrie-4.0-Technologien für die Widerstandsfähigkeit von Betrieben haben und welche Branchen sich als resilienter erwiesen als andere.
27.09.2022
MINT-Arbeitsmarkt August 2022
Die Arbeitskräftelücke in den MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) lag im August 2022 bei 331.000 Personen und somit 38,4 % höher als im August 2021. Der Anteil der nichtakademischen Berufskategorien (Facharbeiter, Meister, Techniker) an der gesamten MINT-Arbeitskräftelücke lag bei 56,9 %, so das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) Köln.
27.09.2022
Eine europäische Erfolgsgeschichte: 35 Jahre Erasmus+
Seit 1987 wurden durch das Bildungsprogramm Erasmus+ internationale Aufenthalte von rund 13 Millionen Menschen gefördert, davon fast 1 Million Deutsche im Hochschulbereich. Für den Zeitraum 2021-2027 verfügt Erasmus+ über ein Budget, das sich im Vergleich zum Vorgängerprogramm nahezu verdoppelt hat. Dadurch können noch mehr Menschen unterstützt werden.
26.09.2022
Neues Themendossier "Berufsanerkennung für Hebammen"
Seit Jahren fehlen immer mehr Hebammen/Entbindungspfleger. Deshalb steigt die Nachfrage nach Personen, die einen vergleichbaren Abschluss im Ausland erworben haben. Ein neues Themendossier des IQ Netzwerks Integration durch Qualifizierung zeigt, wie der Einstieg in diesen Beruf in Deutschland funktioniert und gibt eine Übersicht über alle IQ-Bratungsstellen.
26.09.2022
Fachkräfteeinwanderung: Was bringt die Chancenkarte?
Um mehr Fachkräfte aus dem Ausland zu gewinnen, will die Bundesregierung das Einwanderungsrecht überarbeiten. Ein Bestandteil der Reform wird die sogenannte Chancenkarte sein: Mit dieser sollen Interessierte aus Drittstaaten nach Deutschland einreisen können, um sich vor Ort eine Stelle zu suchen. Mögliche Effekte zeigt der Mediendienst Integration in einem Bericht auf.
23.09.2022
Altersvorsorge: Keine Angst vorm Ruhestand
Wer sich künftig selbstständig macht, soll sich zur Altersvorsorge verpflichten - das sieht der Koalitionsvertrag der Ampelregierung vor. Doch die Sorge um den Ruhestand ist in der Gruppe der Selbstständigen nicht höher als bei den übrigen Beschäftigten, so der Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft (iwd).
22.09.2022
Wider den Trend: In diesen Berufen steigt die Ausbildungsplatznachfrage seit Jahren kontinuierlich
Heute beginnen deutlich weniger Jugendliche nach der Schule eine duale Berufsausbildung als noch vor 5 oder 10 Jahren. Trotz dieses allgemeinen Trends gibt es Berufe, in denen die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen seit mehreren Jahren kontinuierlich steigt. Viele von ihnen bieten gute Beschäftigungsperspektiven und eine sinnstiftende Tätigkeit, so das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW).
21.09.2022
Zahl der Hochschulabschlüsse 2021 um 9 % gestiegen
Nach dem deutlichen Rückgang im ersten Corona-Jahr 2020 ist die Zahl der Hochschulabsolventen wieder gestiegen: Im Prüfungsjahr 2021 erwarben rund 518.000 Studierende und Promovierende einen Abschluss an einer deutschen Hochschule. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 9 % mehr als im Prüfungsjahr 2020 (477.000) und 2 % mehr als im Jahr 2019 (512.000).
21.09.2022
Fachkräftegipfel der Bundesregierung: Mehr Fachkräfte für Deutschlands Zukunft
Die Bundesregierung hat auf einem Fachkräftegipfel den Entwurf ihrer neuen Fachkräftestrategie vorgestellt. Mit den Spitzen der Arbeitgeber und Gewerkschaften sowie Vertretern der Länder und kommunalen Spitzenverbände und der Bundesagentur für Arbeit beriet sie über die darin enthaltenen Wege und Maßnahmen. Die Fachkräftestrategie soll im Herbst dem Kabinett zur Entscheidung vorgelegt werden.
20.09.2022
Erwerbsarbeit erfüllt wichtige psychologische Funktionen
Eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt, wie stark sich latente (psychologische) Funktionen der Arbeit zwischen Erwerbstätigen und Arbeitslosen unterscheiden. Demnach sind Arbeitslose in allen betrachteten Dimensionen gegenüber Erwerbstätigen im Nachteil - selbst, wenn diese nur einen Minijob ausüben.
20.09.2022
Wo der Gastronomie das meiste Personal fehlt
Der Arbeits- und Fachkräftemangel ist mittlerweile allgegenwärtig. Vor allem das Tourismus, Hotel- und Gastgewerbe sucht händeringend nach Personal. Für mehr als jede zweite Stelle gibt es in der Gastronomie und im Tourismus derzeit keine passende Arbeitskraft. Wie gut die offenen Stellen besetzt werden können, unterscheidet sich je nach Bundesland allerdings stark, so der Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft (iwd).
19.09.2022
Das Arbeitsvolumen in Deutschland ist erneut gestiegen
Das Arbeitsvolumen stieg im zweiten Quartal 2022 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal 2021 um 1 % auf 14,5 Milliarden Stunden. Das entspricht einem Anstieg von 664.000 Personen. Pro erwerbstätiger Person betrug die Arbeitszeit im zweiten Quartal 2022 durchschnittlich 319,3 Stunden. Dies geht aus einer Arbeitszeitrechnung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.
19.09.2022
Europäische Union bleibt beliebtestes Studienziel der Welt
Die Europäische Union ist die beliebteste Zielregion der Welt und die zweitgrößte Entsenderegion für mobile Studierende, wie aus der Ausgabe 2022 der "Key Figures" von Campus France hervorgeht. Der Bericht, der 2022 erschienen ist, enthält die neuesten Zahlen (aus dem Jahr 2019) der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) zur weltweiten Mobilität von Studierenden.
16.09.2022
Erwerbstätige Geflüchtete mit Berufsabschluss nehmen häufiger an berufsbegleitenden Sprachkursen teil
Die Teilnahme Geflüchteter an Integrations- und Sprachkursen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Etwa 12 % von ihnen gehen im Schnitt parallel dazu einer Erwerbstätigkeit nach. Geflüchtete, die in personenbezogenen Dienstleistungsberufen tätig sind, besuchen besonders häufig neben der Arbeit einen Sprachkurs. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) widmet dem Thema einen Beitrag.
15.09.2022
Studie: Homeoffice in der öffentlichen Verwaltung
Auch in der öffentlichen Verwaltung hat sich mit der Corona-Pandemie das Homeoffice als Arbeitsform schnell ausgebreitet: Waren es zuvor nur 16 %, die zumindest gelegentlich zu Hause arbeiteten, so waren es im ersten Lockdown 73 % aller Beschäftigten. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt, dass es im Bezug auf die Digitalisierung und den Ausbau der digitalen Infrastruktur noch großen Nachbesserungsbedarf gibt.
14.09.2022
Mehr Vielfalt an deutschen Hochschulen
Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) startete die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Initiative "Vielfalt an deutschen Hochschulen". Ziel ist es, über konkrete Projekte und Kampagnen, die Diversität der Hochschulen in einem ganzheitlichen Sinn voranzubringen und weiterzuentwickeln. In einer Abschlussveranstaltung im Jahr 2024 sollen die Ergebnisse der einzelnen Projekte vorgestellt werden.
14.09.2022
Anstieg des Gaspreises könnte viele Arbeitsplätze kosten
Die von der Corona-Pandemie geschwächten Volkswirtschaften in der EU werden durch die ökonomischen Auswirkungen des russischen Kriegs gegen die Ukraine zusätzlich belastet, vor allem durch die drastisch gestiegenen Energiepreise. Steigt der Gaspreis weiter, drohen erhebliche Wohlstandsverluste und ein Anstieg der Arbeitslosigkeit. Das zeigt eine Simulationsrechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).
13.09.2022
Studie: Mindestlohnbeschäftigte in der Corona-Pandemie
In einem für die Mindestlohnkommission durchgeführten Forschungsprojekt untersuchte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) die potenziell stärkere Belastung von Mindestlohnbeschäftigten während der Corona-Pandemie. Im Bericht zeigt sich u.a., dass nach Beginn der Pandemie die Zahl der geleisteten Wochenstunden bei Mindestlohnbeschäftigen vergleichsweise stark zurückgegangen ist.
13.09.2022
In Zukunft noch weniger Chancen für Jugendliche mit niedriger Schulbildung
Die beruflichen Perspektiven und die Menge an Jobangeboten für geringqualifizierte Jugendliche werden sich in Zukunft verschlechtern. Das ist ein zentrales Ergebnis einer Expertenbefragung, die von der Bertelsmann Stiftung durchgeführt wurde. 53 % der Befragten rechnen mit steigenden Qualifikationsanforderungen auch in Ausbildungsberufen, die für Jugendliche mit niedriger Schulbildung relevant sind.
12.09.2022
DGB-Jugend: Ausbildungsreport 2022 veröffentlicht
Der neue Ausbildungsreport des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) zeigt, dass es nach wie vor gravierende Mängel in der Ausbildung und Berufsorientierung gibt. Beispielsweise stieg der Anteil derjenigen Auszubildenden, deren Ausbilder selten oder nie vor Ort verfügbar ist, mit 11,6 % auf den höchsten seit 2008 dokumentierten Wert. Zudem gaben 11 % der Befragten an, häufig ausbildungsfremde Tätigkeiten erledigen zu müssen.
12.09.2022
Wie lange dauert die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen?
Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen zu vereinfachen und zu beschleunigen, um so den Fachkräftemangel zu lindern und mehr internationale Fachkräfte zu gewinnen. Aus diesem Grund hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erstmals eine Studie veröffentlicht, die die Dauer der Anerkennungsverfahren untersucht und Optimierungspotenziale benennt.
09.09.2022
Höhere Arbeitsbelastungen bei Beschäftigten mit Behinderung
Auswertungen Erwerbstätigenbefragung 2018 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zeigen, dass Menschen mit einer Behinderung psychische Arbeitsanforderungen, wie z.B. Leistungsdruck oder schnelles Arbeiten, häufiger als belastend empfinden als Beschäftigte ohne Behinderung. Weitere Ergebnisse hat die BAuA in einem Faktenblatt zu den Arbeitsbedingungen von Erwerbstätigen mit und ohne Behinderung veröffentlicht.
08.09.2022
Viel besser wird es nicht - Deutschlands Arbeitsmarkt am Höhepunkt
Seit 1991 ist die Anzahl der Erwerbspersonen in Deutschland um über 5 Millionen angestiegen und hat damit einen Höhepunkt erreicht. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung kann in Zukunft aber kaum mit weiteren Steigerungen gerechnet werden, so das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW).