29.06.2022
Stärkster Personalzuwachs seit der deutschen Vereinigung im öffentlichen Dienst
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wuchs im Jahr 2021 die Anzahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst um 2,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Hohe Zuwächse waren im Gesundheitswesen, bei den Schulen und Hochschulen, und wie schon 2020 bei der Polizei und in Kitas zu verzeichnen. Langfristig hat sich z.B. die Zahl der Erzieher von 2006 bis 2021 nahezu verdoppelt.
29.06.2022
U-Multirank 2022: Deutsche Hochschulen in der internationalen Ausrichtung
Deutsche Hochschulen schneiden im weltweiten Vergleich hinsichtlich ihrer internationalen Ausrichtung sehr gut ab. Das zeigt die neue Ausgabe des globalen Hochschulrankings U-Multirank. Insgesamt liegen die deutschen Hochschulen bei zwei Drittel aller Werte der Internationalisierungs-Indikatoren über dem weltweiten Durchschnitt.
28.06.2022
Fachkräftemangel und Ausbildung im Handwerk
Der Fachkräftemangel im Handwerk nimmt weiter zu. Fehlten im Jahr 2020 etwa 65.000 Handwerker bundesweit, waren es im Jahr 2021 durchschnittlich gut 87.000. Der Handwerkermangel war damit im Vorjahr deutlich größer als im ersten Corona-Jahr 2020.
28.06.2022
Mehr Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe im April 2022
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, stieg die Zahl der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe im April 2022 gegenüber April 2021 um 33.400 oder 0,6 %. Die Anzahl bleibt damit nahezu unverändert. Positiv verändert sie sich in der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen, während sie in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen leicht rückläufig ist.
27.06.2022
Eine Million deutsche Studierende mit Erasmus im Ausland
Seit der Einführung des EU-Austauschprogrammes Erasmus im Jahr 1987 sind nach Angaben des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) rund eine Million deutsche Studierende ins europäische Ausland gegangen. Mehr als 12 Millionen Europäer haben bisher an dem Programm teilgenommen.
27.06.2022
Medizinische Gesundheitsberufe: 1,5 % mehr Beschäftigte im ersten Corona-Jahr
Laut Statistischem Bundesamt (Destatis), stieg die Anzahl der Beschäftigten in den medizinischen Gesundheitsberufen im Jahr 2020 um 1,5 %. Das sind insgesamt 46.000 Personen und damit ähnlich viele wie noch im Jahr zuvor. In Vollzeitäquivalenten, also auf die volle Arbeitszeit umgerechnete Beschäftigte, fällt der Anstieg etwas stärker aus als 2019.
24.06.2022
Arbeitskosten im 1. Quartal 2022 um 2,4 % höher als im Vorquartal
Die Arbeitskosten je geleisteter Arbeitsstunde sind gegenüber dem 4. Quartal 2021 saison- und kalenderbereinigt um 2,4 % gestiegen. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis), erhöhten sich die Arbeitskosten im Vergleich zum Vorjahr kalenderbereinigt um 4,5 %. Die Arbeitskosten setzen sich aus den Bruttoverdiensten und den Lohnnebenkosten zusammen und werden in Relation zu den geleisteten Stunden ausgewiesen.
23.06.2022
Ein Viertel aller Erwerbstätigen arbeitete 2021 im Homeoffice
24,8 % aller Erwerbstätigen in Deutschland arbeiteten im Jahr 2021 zumindest gelegentlich im Homeoffice, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Dabei variiert die Nutzung von Homeoffice deutlich je nach Branche. So arbeiteten 75,9 % der Beschäftigten im IT-Dienstleistungsbereich von zu Hause aus während es in anderen Wirtschaftsbereichen vielmehr Ausnahme als die Regel war.
22.06.2022
QS-Hochschulranking 2023 veröffentlicht
Das QS World University Ranking des britischen Dienstleisters Quacquarelli Symonds ist ein weltweites Hochschulranking, das seit dem Jahr 2004 durchgeführt wird. Seit nunmehr 11 Jahren belegt das Massachusetts Institute of Technology (MIT) den ersten Platz. Beste deutsche Universität ist wie in den Vorjahren die Technische Universität München (TUM).
22.06.2022
Das Programm "Willkommenslotsen" wird kurzfristig aufgestockt
Seit 2016 hat sich das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderte Programm "Willkommenslotsen" bereits bei der Integration von Geflüchteten in deutsche Betriebe bewährt. Aufgrund des aktuellen Zustroms von ukrainischen Geflüchteten wird das Projekt kurzfristig aufgestockt. Hiermit soll dem in einigen Regionen erhöhten Beratungsbedarf schnell nachgekommen werden.
21.06.2022
Nationales Informationsdossier 2018/2019 veröffentlicht
Das vom Sekretariat der Kultusministerkonferenz (KMK) vorgelegte Nationale Dossier 2018/2019 informiert über Zuständigkeiten im deutschen Bildungswesen vom Elementarbereich bis zur Weiterbildung sowie über Reformmaßnahmen im Berichtszeitraum. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen Maßnahmen zur Weiterentwicklung und zur Sicherheit der Qualität der schulischen Bildung. Ein weiteres zentrales Thema ist die Digitalisierung.
21.06.2022
Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Geschlechterungleichheit am Arbeitsmarkt aus?
Immer mehr Tätigkeiten lassen sich mithilfe moderner Technologien automatisieren. Davon sind Männer bislang potenziell stärker betroffen als Frauen: 40 % der Männer arbeiten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial, aber nur 27 % der Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Bericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).
20.06.2022
Studie: Ethnische Unterschiede in geschlechtstypischen Berufsorientierungen
Die Spaltung des deutschen Arbeitsmarktes in typische Männer- und typische Frauenberufe beeinflusst die Berufsorientierung und -wahl vieler Jugendlicher. Eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigt, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund im Vergleich zu Deutschen eher geschlechtergemischte Berufe anstreben. Die Unterschiede nehmen mit der Aufenthaltsdauer der Migranten in Deutschland jedoch ab.
20.06.2022
Erfolgsfaktoren für mehr Digitalisierung in der Ausbildung
Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung verändern sich auch die Tätigkeits- und Berufsprofile. Immer mehr Unternehmen bereiten ihre Auszubildenden umfangreich auf die digitale Arbeitswelt vor. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zählen inzwischen 38,5 % der Unternehmen zu den Ausbildungsunternehmen 4.0 und somit zu den digitalen Vorreitern.
17.06.2022
Mit fortschreitender Erholung des Arbeitsmarkts arbeiten Beschäftigte wieder mehr Stunden
Aufgrund der Lockerungen der coronabedingten Einschränkungen stieg das Arbeitsvolumen im ersten Quartal 2022 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,3 %. Das geht aus einer veröffentlichten Arbeitszeitrechnung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.
16.06.2022
Ausbildungsverträge: Freie Berufe bekommen mehr Zulauf
Die Kammern der Freien Berufe freuen sich über ein Plus beim Abschluss neuer Ausbildungsverträge. Ende März 2022 sind 5,6 % mehr neue Auszubildende registriert worden als im Vorjahr. Das geht aus einer Meldung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hervor.
15.06.2022
46 % aller Beschäftigten bekommen Urlaubsgeld - mit Tarifvertrag 74 %
In Deutschland erhalten etwas weniger als die Hälfte (46 %) aller Beschäftigten in der Privatwirtschaft Urlaubsgeld. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Online-Befragung des Internet-Portals Lohnspiegel.de. Ob Beschäftigte Urlaubsgeld erhalten oder nicht, hängt von mehreren Faktoren ab. Der mit Abstand wichtigste Faktor ist die Tarifbindung.
15.06.2022
Bis zu 20.000 zusätzliche Lehrkräfte nötig
Mitte Mai 2022 besuchten bereits mehr als 113.000 aus der Ukraine geflüchtete Kinder und Jugendliche eine deutsche Schule. Das Institut der deutschen Wirtschaft hat in 2 Szenarien berechnet, wie viele Lehrkräfte in Deutschland benötigt werden.
14.06.2022
Das European Labour Market Barometer hält sein hohes Niveau
Der Arbeitsmarkt-Frühindikator des Europäischen Netzwerks der öffentlichen Arbeitsverwaltungen und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) verzeichnet nach 4 Anstiegen in Folge keine weitere Zunahme. Der Barometerwert bleibt im Mai mit 104,3 Punkten auf dem Stand von April. Die Einschätzungen für die Entwicklung von Arbeitslosigkeit und Beschäftigung sind nach wie vor positiv.
14.06.2022
EU einigt sich auf einheitliche Standards für Mindestlöhne
Das Europäische Parlament und die EU-Mitgliedsstaaten haben sich auf einheitliche Standards für Mindestlöhne in der Europäischen Union geeinigt. Durch die Standards werden gesetzliche Mindestlöhne festgelegt, aktualisiert und durchgesetzt. Zusätzlich gibt die neue Richtlinie eine Tarifbindung von 80 % vor. Dies berichtet die Europäische Kommission.
13.06.2022
EU-Schulprogramm erhöht Unterstützung für geflüchtete ukrainische Kinder
Künftig können Schulen, die vertriebene ukrainische Kinder unterrichten, stärker vom EU-Schulprogramm profitieren. Das Programm fördert eine gesunde und ausgewogene Ernährung und bietet Bildungsprogramme über Landwirtschaft und gesunde Ernährung an. Dies wird möglich durch eine Umverteilung der EU-Hilfe für das Schulprogramm, die die Europäische Kommission beschlossen hat.
13.06.2022
Weniger Kurzarbeit im Mai
Im Mai ist die Zahl der Kurzarbeitenden im Vergleich zum Vormonat von 399.000 auf 277.000 gesunken, so das ifo Institut. Der Rückgang der Kurzarbeit zieht sich durch alle Wirtschaftszweige. Besonders rückläufige Zahlen verzeichnen der Handel und das Gastgewerbe.
10.06.2022
Tarifverdienste im 1. Quartal 2022: +4,0 % gegenüber dem Vorjahresquartal
Die Tarifverdienste in Deutschland sind im 1. Quartal 2022 um durchschnittlich 4,0 % gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Im Ergebnis berücksichtigt sind tarifliche Grundvergütungen und durch Tarifabschlüsse festgelegte Sonderzahlungen.
09.06.2022
Zahl der Deutschlandstipendien im Jahr 2021 um 3 % gestiegen
Im Jahr 2021 haben 29.000 Studierende ein Deutschlandstipendium nach dem Stipendienprogramm-Gesetz (StipG) erhalten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Zahl der Stipendiaten damit gegenüber dem Vorjahr um 3 %. Mit dem Deutschlandstipendium werden seit dem Sommersemester 2011 Studierende gefördert, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt.
08.06.2022
Ingenieurmonitor 2022/I: Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen
Im ersten Quartal 2022 erreichte die Gesamtzahl an offenen Stellen in den Ingenieur- und Informatikerberufen einen Rekordwert von 151.300. Besonders davon betroffen sind die Bereiche Bau und Energie- und Elektrotechnik sowie die Informatikerberufe. Das Gutachten für den Verein Deutscher Ingenieure e.V. wirft auch einen Blick auf die kommenden Herausforderungen, z.B. hinsichtlich der Energiewende.
08.06.2022
Reallöhne im 1. Quartal 2022: -1,8 % gegenüber dem Vorjahresquartal
Die hohe Inflation führte im 1. Quartal 2022 zu einem Reallohnrückgang: Zwar war der Nominallohnindex im 1. Quartal 2022 nach ersten und vorläufigen Ergebnissen der neuen Verdiensterhebung um 4,0 % höher als im Vorjahresquartal. Allerdings stiegen die Verbraucherpreise im selben Zeitraum um 5,8 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ergibt dies einen realen (preisbereinigten) Verdienstrückgang von 1,8 %.
07.06.2022
Studie: Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderungen
Viele Betriebe mit schwerbehinderten Menschen in ihrer Belegschaft sehen keine Unterschiede zwischen Menschen mit und ohne Schwerbehinderungen in Bezug auf Arbeitsmotivation, Leistungsfähigkeit, Einarbeitung, Fehlzeiten, soziale Einbindung oder Belastbarkeit. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Schwerbehindertenquote wird allerdings nach wie vor von vielen Betrieben nicht erreicht.
07.06.2022
Wie geht es Promovierenden in Deutschland?
Wie gut fühlen sich Promovierende an deutschen Hochschulen betreut? Wie hat sich ihre Beschäftigungs- und Finanzierungssituation in den letzten Jahren verändert? Mit interaktiven Grafiken zu diesen und ähnlichen Themen bietet das Datenportal Nacaps (National Academics Panel Study) einen Überblick zur Lebens- und Arbeitsrealität Promovierender in Deutschland.
06.06.2022
IAB-Arbeitsmarktbarometer sinkt im Mai 2022 erstmalig in diesem Jahr
Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) lag im Mai 2022 bei 105,5 Punkten und ist im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Punkte zurückgegangen. Damit verzeichnet das Barometer zum ersten Mal seit Beginn des Jahres 2022 einen Rückgang. Dennoch liegt es weiterhin auf einem hohen Niveau.
06.06.2022
KfW-Gründungsmonitor 2021: Mehr Gründerinnen, mehr Jüngere, mehr Chancengründungen
Die Gründungstätigkeit in Deutschland steigt wieder auf Vorkrisenniveau. Gestützt von aus dem Jahr 2020 verschobenen Gründungen stieg die Zahl der Menschen, die sich 2021 selbständig gemacht haben, auf 607.000. Das sind 13 % mehr als 2020, so der aktuelle KfW-Gründungsmonitor. Laut Monitor hat sich zudem das Gründungsgeschehen in Deutschland strukturell verändert.
03.06.2022
Wintersemester 2021/22: 4 % mehr Gaststudierende an Hochschulen als im Vorjahr
Im Wintersemester 2021/22 haben 27.400 Gasthörer Lehrveranstaltungen an den deutschen Hochschulen besucht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 4 % mehr als im Wintersemester 2020/21. Die Zahl der Gaststudierenden liegt aber weiterhin deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau.
02.06.2022
Neuer Leitfaden "Einfach gründen in Deutschland"
Der Leitfaden "Einfach gründen in Deutschland", herausgegeben vom RKW Kompetenzzentrum, unterstützt Fachkräfte und Gründungsinteressierte aus dem Ausland sowie geflüchtete Personen bei ihrer Gründung in Deutschland. Der Leitfaden bietet in deutscher und englischer Sprache einen Überblick zu den aktuellen Rahmenbedingungen, konkreten Anforderungen und Unterstützungsleistungen.